Zwei Konfifreizeiten über Martin Luther
Auf den Spuren Martin Luthers wandelten vom 6.-9. Nov. die 22 Konfirmanden der 1. Dienstagsgruppe (12 Mädchen und 10 Jungen) im thüringischen Eisenach.
Begleitet wurden sie außer von Pfarrer Frey von Jutta Schmidt, Ingrid Henze und Waldemar Markert.
Mit der Bahn ging es von Idstein über Frankfurt ans Ziel. Alle weiteren Wege wurden per pedes „erlaufen“ (wer schon einmal mit Pfarrer Frey unterwegs war, weiß wovon ich rede…).
Quartier bezogen wurde in der DJH „Artur Becker“, einer Jugendstilvilla am Fuße der Wartburg.
Neben einem schönen und sehr interessanten Besichtigungsprogramm, das u.a. eine Führung auf der Wartburg, sowie im Bach- und dem Lutherhaus beinhaltete, wurde natürlich auch thematisch gearbeitet.
Im Vordergrund standen dabei das Leben und Wirken Martin Luthers und der Heiligen Elisabeth v. Thüringen (praktische Nächstenliebe), sowie die Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl.
Dieses wurde zum Abschluss, eines gemeinsam gestalteten Gottesdienstes, zum ersten Mal miteinander gefeiert.
Natürlich blieb auch noch etwas Zeit zum Bummeln in der Stadt (für viele mit Einkehr bei Subway), gemeinsamen Spielen und um einander besser kennen zu lernen.
Bis auf einige krankheitsbedingte Ausfälle, waren bei der Rückkehr nach Idstein viele zwar erschöpfte, aber zufriedene Gesichter zu sehen.
In die kurpfälzische Kaiserstadt Speyer fuhren vom 27.-30. Nov. die 13 Konfirmanden (2 Mädchen und 11 Jungen) der 2. Dienstagsgruppe von Pfarrer Frey, begleitet von Ingrid Henze und Waldemar Markert.
Gewohnt wurde dort im Jugendgästehaus, unweit des Doms und direkt am Rhein gelegen.
Auf dem Besuchsprogramm standen – natürlich – der Kaiserdom mit Besuch der Krypta und der Kaisergruft (wo sich auch das Grab Adolfs von Nassau befindet), eine Führung durch den Judenhof mit dem noch gut erhaltenem Mikwe (Kaltbad, das den Juden zur rituellen Reinigung diente) und der Dreifaltigkeitskirche, der Gedächtniskirche (zum Gedächtnis an den Protestantismus) und einem Besuch im sehr bekannten Technik Museum, in dem ein ganzer Nachmittag verbracht wurde.
Thematisch behandelt wurde ebenfall Martin Luther (zu dem, durch den Besuch der Gedächtniskirche, ein Bogen geschlagen werden konnte), Schuld und Vergebung, sowie das Abendmahl, das – identisch zur 1. Gruppe - am Ende der Freizeit, als Höhepunkt eines selbst gestalteten Gottesdienstes, gemeinsam abgehalten wurde.
Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz, z.B. ein Besuch im, direkt neben dem Jugendgästehaus gelegenen, Schwimmbad Bademaxx oder auf dem Speyerer Weihnachtsmarkt.
Wunderschönes, sonniges Winterwetter trug ebenfalls dazu bei, dass die gemeinsam verbrachte Zeit in positiver Erinnerung bleibt.
Ingrid Henze